TSCHANGANER

Die Tschanganer sind Wesen von kräftiger Statur. Die meisten Tschanganer sind weit über zwei Meter groß und haben um die Zweihundert Kilogramm. Ihr Aussehen erinnert an Gorilla. Tatsächlich stammen die Tschanganer von affenähnlichen Primaten ab. Tschanganer besitzen zudem makante Hörner, die aus den Schläfen herausragen. In frühen Zeiten wurden diese Hörner als Waffen in rituellen Zweikämpfen genutzt. Wie Steinböckte schlugen dabei die Kontrahenten ihre Köpfe gegeneinander.

   Es ist klug, einen Tschanganer wenn möglich, nicht zu provozieren, denn sie haben enorme Kräfte, sind zudem extrem ausdauernd. Menschen sind sie körperlich weit überlegen.

   Als im Jahre 2225 zum ersten Mal Menschen nach Tschangan kamen, waren sie ziemlich erstaunt über die verplüffende Ähnlichkeit zwischen der tschanganischen Kultur und der chinesischen und indischen auf der Erde.

   Einst waren die Tschanganer ein friedliebendes Volk von Künstlern und Philosophen, doch seit der Unterwerfung der Tschangischen Republik durch die Kehhl'daaraner im Jahre 2261 wurde das Volk der Tschanganer zunehmend aggressiver. Die meisten Tschanganer kennen nur noch ein Ziel: Die Vertreibung der Kehhl'daaraner von Tschangan.

 

 


VICARDANER

Nach den Taan-Shanarr sind die Vicardaner die wahrscheinlich bizarrste Rasse im Spiralarm.

   Diese Wesen von Planeten Vicarda-Reyi sehen auf dem ersten Blick wie humanoide Wesen aus, doch in Wahrheit sind sie etwas ganz anderes, Vicardaner sind intelligente Pflanzen.

   Sie besitzen keinen Mund und keine Nase, stattdessen befindet sich in diesem Bereich ein Membran, mit dem sie Brumlaute erzeugen können, die der Kommunikation dienen. Viele Vicardaner haben einen Übersetzungscomputer in ihre Brust implantiert, mit dessen Hilfe sie mit anderen Spezies in Kontakt treten können.

   Die Ernährung erfolgt wie bei normalen Pflanzen durch Photosynthese.

   Vicardaner werden nicht geboren wie Humanoide sondern reifen wie andere Pflanzen auch im Boden heran. In einem gewissen Stadium der Reife sterben die Wurzeln ab und der Vicardaner kann sich frei bewegen. Seine intellektuellen Fähigkeiten sind zu diesem Zeitpunkt voll entwickelt, denn während der Reife sind sie durch ein den ganzen Planeten umspannendes Wurzelwerk mit dem sogenannten Weltgeist verbunden.

   Was genau darunter zu verstehen ist, ist nicht bekannt, die Vicardaner machen ein Geheimnis darum. Ebenso hüllen sie sich in Schweigen, was die Frage nach ihrer Lebenserwartung anbelangt. Die Spekulationen reichen von nur wenigen Jahren bis zu Fünfhundert Jahren. Würde sich letzteres bestätigen, wären die Vicardaner die langlebigsten Lebewesen im Spiralarm.

   Die Vicardaner lebten lange Zeit in der Knechtschaft der Kehhl'daaraner. Nach einem blutigen Kampf konnten sie im Jahre 2247 das Joch endlich abschütteln. Die Jahrhunderte der brutalen Unterdrückung hatte die Vicardaner zu erbitterten Gegnern der Kehhl'daaraner gemacht. Die Kehhl'daaraner sind der Todfeind der Vicardaner.

 

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