PYKEJON

Die Pykejon sind das erste außerirdische Volk, auf das die Menschen trafen. Der Erstkontakt 2151 war ein Desaster, die Besatzung eines havarierten Pykejon-Raumschiffes wurde von den Menschen in Namen der Wissenschaft ermordet. Nach diesem schrecklichen Ereignis kam es bis zum Jahre 2186 zu keine weiteren Begegnungen zwischen  Menschen und  Pykejon.

   2186 war das Jahr, in dem der erste interstellare Krieg in der Geschichte der Menschheit begann. Menschen und Pykejon beanspruchten einen Planeten für sich, keine der beiden Seiten war einem Kompromiss zugänglich, weshalb ein Krieg unvermeidlich war. Er endete mit einer verheerenden Niederlage der Menschen.

   Aufgrund der Erfahrungen des Pykejon-Krieges bemühten sich die Menschen um ein besseres Verhältnis zu den Pykejon, weil ihnen klar wurde, dass sie diesem Volk hoffnungslos unterlegen waren, die Menschheit nur überleben konnte, wenn man mit den Pykejon in Frieden lebt.

   Als im 2190 mit den Kahan-Geij ein gemeinsamer Feind auftauchte, schmiedeten Menschen und Pykejon einen Pakt, der zum Grundstein der Interstellaren Union wurde.

   Pykejon wirken ziemlich menschenähnlich. Ihre Haut ist kalkweiß, zuweilen auch grau. Ihre Augen sind Rosa, Gelb oder Violett. Über der Nase verläuft ein v-förmiger Wulst. Die Haare eines Pykejon sind für gewöhnlich weiß, modebedingt werden sie jedoch auch oft bunt gefärbt.

   Obwohl humanoid, sind Pykejon keine Primaten. Wie die gesamte Fauna auf ihrem Heimatplaneten, sind auch sie Beuteltiere. Außergewöhnlich ist, dass nicht die Weiblichen einen Beutel besitzen, sondern die Männlichen. Frauen gebären zwar den Nachwuchs, doch heranreifen tut er im Beutel des Mannes.

     Pykejon besitzen fünf Mägen, das Blut ist violett.

     Pykejon gelten als ziemlich leidenschaftlich, schnell geraten sie in Rage. Um ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten, meditieren sehr viele Pykejon, andere lassen ihre Gefühle kontrolliert in rituellen Kämpfen aus.

   Pykejon haben für gewöhnlich mindestens ein Dutzend Namen, im Alltag benutzt man jedoch meistens nur den Ersten. Der bekannte Admiral Dabulus zum Beispiel heißt mit vollen Namen Dabulus Dajankus Merenkjee Surus Munelikus Jungkee Junriesus Relus Finkus Deblus Virenee Gulus Resus.

 

 


PON-ARIKANER

Die Pon-Arikaner, das älteste raumfahrende Volk im Spiralarm, sind eine Rasse von Amphibien.

   Sie besitzen Kiemen am Hals, Schwimmhäute an Händen und Füßen. Die Haut hat einen schimmernden blauen Farbton, die Haare sind pechschwarz. Als Amphibien können sie sowohl am Land als auch im Wasser leben, weshalb sie alle Lebensräume ihrer Welt besiedelt haben, viele pon-arikanische Städte liegen unter dem Meer.

   Der Nachwuchs der Pon-Arikaner wird nicht lebend geboren. Wie andere Amphibien legen die Pon-Arikanerinnen Laich in speziellen Bruttümpeln ab. Jede Pon-Arikanerin kann im Schnitt fünfzig Eier ablegen, von denen sich üblicherweise nicht mehr als ein halbes Dutzend zu lebensfähige Wesen entwickeln.

  Pon-Arikanerinnen besitzen eine unwiderstehliche erotische Ausstrahlung, die im gesamten Spiralarm gerühmt wird.

   Die Technologie der Pon-Arikaner unterscheidet sich grundlegend von der aller anderen Völker, sie basiert komplett auf Nanotechnologie und biologischen Komponenten. Aufgrund ihrer Überlegenheit ist die pon-arikanische Technologie bei den anderen Völkern heiß begehrt. Es gibt einen regen Schmuggel mit pon-arikanischer Technologie.

   Als negativ zu bewerten ist ihre unglaubliche Arroganz, im Allgemeinen halten sie sich anderen Rassen gegenüber in allen Belangen als überlegen. Sie lassen ihr Gegenüber stets diese Überlegenheit spüren. Das ist auch der Grund, weshalb alle Versuch der Interstellaren Union, die Pon-Arikaner zu einer Mitgliedschaft zu bewegen, bislang gescheitert sind, obwohl es ideologisch viele Gemeinsamkeiten zwischen Union und Pon-Arikanischer Föderation gibt.

 

 

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