TAAN-SHANARR

Die Taan-Shanarr!

Wie die Noosikk eine insektoide Rasse. Doch das ist die einzige Gemeinsamkeit. Ansonsten unterscheiden sich die Taan-Shanarr fundamental von den Noosikk. Taan-Shanarr ähneln vom Körperbau irdischen Gottesanbetern, sind allerdings wesentlich größer. Ein ausgewachsener Taan-Shanarr besitzt eine Schulterhöhe von zweieinhalb Meter und ein Gewicht von schätzungsweise fünfhundert Kilogramm.

Taan-Shanarr besitzen vier Arme, die unterschiedlich geformt sind. Das eine Armpaar ähnelt den Scheren von Krebsen und sind gefährliche Waffen, das andere entspricht den menschlichen Armen. Mit ihnen vermögen sie Werkzeuge zu benützen.

Die Taan-Shanarr haben gewaltige Facettenaugen, die ihnen eine visuelle Wahrnehmung verschafft, die der aller anderen Rassen weit überlegen ist. Sie sind in der Lage, Dinge zu sehen, die andere Völker nicht einmal mit technischen Hilfsmittel erkennen konnten.

Taan-Shanarr weisen eine extrem hohe Geburtenrate auf, was zu massiven Problemen führt, ihre Heimatwelt ist total überbevölkert. Mangel an Lebensraum ist ein schwerwiegendes Problem, welches den Expansionsdrang der Taan-Shanarr erklärt. Die Taan-Shanarr befinden sich fast immer im Krieg um neue Territorien. Mit den Pon-Arikanern sind sie seit langer Zeit im Konflikt. Vor zwei Jahrhunderten kam es zu einem grausamen Krieg zwischen Taan-Shanarr und Pon-Arikanern, in dessen Verlauf die Pon-Arikanische Welt PhohHonArikRo von den Taan-Shanarr erobert und alle Bewohner getötet wurden. Einhundertzwanzig-Millionen Pon-Arikaner fielen dem Völkermord zum Opfer. Seitdem ist Taan-Shanarr in der Sprache der Pon-Arikaner ein Synonym für Massenmörder.

Taan-Shanarr sind opportunistisch veranlagt. Bei einem Taan-Shanarr muss man immer damit rechnen, dass er den besten Freund verrät, weil er sich davon einen Vorteil erwartet.

Weil es viele von ihnen gibt, hat das Individuum bei den Taan-Shanarr geringe Bedeutung. Taan-Shanarr fürchten den Tod nicht. Aus zahlreichen Schlachten ist überliefert, dass sich Taan-Shanarr zu Hunderten opferten, um einen Gegner aufzuhalten.

TIGIRI

Das Volk der Tigiri zählt zur Gattung der Avoide, den Vogelartigen.

Tigiri besitzen einen Kopf, der an den eines Geiers erinnert. Er sowie der Rest des Körpers ist mit einem Federflaum bedeckt, der die Farben Braun, Grün oder Blau haben kann. Tigiri haben zudem eine Federhaube, der sich bei emotionalen Erregung aufstellt. Männliche Tigiri besitzen eine besonders prächtige Federhaube, die bei den Paarungsritualen eine besondere Bedeutung haben.

Bei den Tigiri beider Geschlecht ist es in Mode den Schnabel farbenprächtig zu lackieren.

Die Tigiri leben in einem Feudalsystem, in dem mehrere Adelsfamilien die Macht inne haben. Oberhaupt des Sternenreich der Tigiri ist der Schiqal, der Kaiser. Ihm zur Seite steht ein Kabinett aus mehreren Ministern, die aus den herrschenden Adelshäusern stammen. Die Adelshäuser wählen alle zwanzig Jahre einen der ihren zum Kaiser.

Die Heimatwelt der Tigiri ist eine Dschungelwelt mit gewaltigen, mehr als tausend Meter hohen Bäumen, das Leben spielt sich in ihnen ab, die Tigiri haben ihre Städte in sie gebaut.

Der erste Kontakt zwischen Menschen und Tigiri fand im Jahre 2193 während der heißen Phase der Kahan-Geij-Konflikts statt. Im August des Jahres 2193 empfing das Erdenschiff AMSTRONG einen Notruf eines unbekannten Schiffes. Die AMSTRONG kam dem Schiff zur Hilfe. Es stellte sich heraus, dass der Angreifer ein Schlachtschiff der Kahan-Geij war, der Angegriffene ein leicht bewaffneter Frachter der Tigiri, der durch einen Navigationsfehler ins Territorium der Kahan-Geij geriet. Dieser Vorfall führte dazu, dass sich die Tigiri dem Verteidigungsbündnis von Menschen und Pykejon gegen die Kahan-Geij anschlossen.

Im Jahre 2210 gründeten die Menschen, Pykejon und Tigiri die Interstellare Union.

Tigiri sind aufgrund ihres Schnabels kaum  in der Lage menschliche Sprachen korrekt zu sprechen. Ein W wird oft zu einem q. Tigiri sprechen zum Bespiel Was als Qas aus.

 

 

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